Wie kann eine umfassende medizinische Diagnostik künftig direkt zu pflegebedürftigen Menschen kommen? Einen anschaulichen Einblick in das innovative Modellprojekt DIKOM erhielten Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige sowie angehende Pflegefachkräfte bei einem Informationstermin im Alten- und Pflegeheim St. Franziskus Perl-Besch.

Zunächst wurde das Projekt den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Angehörigen vorgestellt. Dabei blieb ausreichend Zeit, um Fragen zu beantworten und den geplanten Einsatz des Diagnosefahrzeugs in Pflegeeinrichtungen näher zu erläutern.

Das bundesweit einmalige DIKOM-Mobil ist unter anderem mit einem Computertomografen, einem Röntgen- und Ultraschallgerät, einem EKG und EEG sowie einem Labor ausgestattet. Ziel des Modellprojekts ist es, medizinische Untersuchungen direkt in Pflegeeinrichtungen zu ermöglichen. Dadurch sollen belastende Transporte und vermeidbare Krankenhausaufenthalte reduziert und die Versorgung in der vertrauten Umgebung gestärkt werden.

Im Anschluss konnte das Spezialfahrzeug aus der Nähe besichtigt werden. Viele Angehörige nutzten die Gelegenheit, sich die technische Ausstattung zeigen zu lassen und weitere Fragen an das Projektteam zu richten.

Außerdem zu Gast: der Mittelkurs der CEB Pflegeschule Merzig. Die Schülerinnen und Schüler erhielten erhielten ebenfalls eine Einführung in das Projekt und konnten anschließend das DIKOM-Mobil besichtigen. So lernten sie ein innovatives Versorgungsmodell kennen, das moderne Medizintechnik, Telemedizin und die pflegerische Versorgung vor Ort miteinander verbindet.

Der Besuch bot allen Beteiligten einen spannenden Einblick in die Möglichkeiten einer zukunftsorientierten medizinischen Versorgung von Menschen in Pflegeeinrichtungen.

Weitere Informationen zum Modellprojekt DIKOM gibt es unter:
www.caritas-krankenhaus-lebach.de/aktuelles/artikel/news/dikom-fahrzeug-mit-hightech-diagnostik-wird-als-modellprojekt-pflegeheime-im-saarland-versorgen